Silbermünzen Frühe Neuzeit

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Beschreibung

Preis gilt für eine Münze

Nirgendwo auf der Welt wurden in der Frühen Neuzeit (16. – 19. Jh.) so viele unterschiedliche Münzen geprägt, wie im heutigen Europa.
Nahezu jedes kleine Fürstentum, jede Freie Reichsstadt, jedes Bistum besaß das Münzrecht und übte es auch aus.
So wurden in einer Stadt gleichzeitig Münzen von unterschiedlichen Münzherren (König und Bischof) herausgegeben.
Die Basis war der Taler, dessen Feingewicht jedoch im Laufe der Jahrhunderte von 27,4 auf 16,7 Gramm abnahm.
Nach dem Leipziger 12-Taler-Fuß von 1690 war der Taler 90 Kreuzer, 36 Mariengroschen oder 24 Gute Groschen wert.
Auf dieser Basis wurden Kleinmünzen in gewaltiger Vielfalt und Stückzahl herausgebracht. Während die Namen unterschiedlich waren, so ließen sie sich doch alle in diese Recheneinheit einfügen und waren über die zahlreichen Landesgrenzen hinweg handelbar.
Heute stellen diese kleinen Silbermünzen ein spannendes Sammelgebiet dar, da viele Stücke die Jahrhunderte überdauert haben – den meisten sieht man ihr Alter an, denn sie liefen durch zahlreiche Hände.

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