Das Silber der versunkenen spanischen Galeonen

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Es waren spanische Galeonen, die von der Mitte des 16. Jahrhunderts an jährlich die Schätze der „Neuen Welt“ nach Europa brachten. Bereits aus der Regierungszeit Karl V. (1500 – 1558) sind solche Transporte bekannt.

Es waren nicht einzelne Schiffe, sondern ganze Schatzflotten (engl. „treasure fleets“), die gewaltige Mengen an Gold, Silber und Edelsteinen in den verschiedenen Häfen Mittelamerikas (Mexico City, Portobelo, Carthagena) einsammelten und von Havanna aus gemeinsam die Heimreise antraten.

Schwer bewaffnet hatte man weniger die Piraten oder englische Kaperschiffe zu fürchten, als vielmehr die unberechenbaren Wirbelstürme, die ab Mitte Juli eines jeden Jahres die Karibik heimsuchten.

So verloren die Spanier teilweise ihre komplette Flotte von bis zu 20 Schiffen, die vom Sturm schwer beschädigt an den Korallenriffen der heutigen Küste Floridas untergingen.

Für die Numismatik ist dies ein großer Glücksfall, da die einfach und in aller Eile geprägten silbernen Reales nach ihrer Ankunft in Spanien umgeschmolzen worden wären. Denn es ging den Spaniern zunächst darum, das Edelmetall in der Neuen Welt für die spanische Krone in Besitz zu nehmen. Dazu dienten alte Münzstempel, mit denen man die unsauber gegossenen Silberklumpen prägte. War das Produkt zu schwer, wurde an den Kanten Material entfernt. Viele dieser Münztypen sind nur aus untergegangenen Schiffen bekannt.

Degussa Goldhandel GmbH bietet Ihnen die Möglichkeit, original spanische Reales aus untergegangenen Schiffen mit einem Alter von ca. 300 Jahren zum Preis von Euro 39,- zu erwerben (vorbehaltlich Verfügbarkeit).

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