Der Sesterz – das Alltagsgeld der Römer

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Der Sesterz – das Alltagsgeld der Römer

Wer hat noch nicht von ihm gelesen, dem Sesterz – sogar Asterix und Obelix bezahlten mit dieser Münze.

Er war die Hauprecheneinheit der Römer über mehr als fünf Jahrhunderte, tauchte erstmals im 3. Jh. v. Chr. in der Römischen Republik auf und wurde zunächst in Silber geprägt. Erst zweihundert Jahre später verfügte Caius Julius Caesar, den Sesterz aus Bronze herzustellen und in großen Mengen ausgeben zu lassen. Später wechselte man das Material erneut und nutzte Aurichalkum (eine Legierung aus Kupfer und Zink) als Münzmetall.

Der Durchmesser eines Sesterz liegt bei knapp unter 30 mm und sein Gewicht bei 25 - 30 Gramm (er wiegt damit fast soviel wie eine Unze).

Sämtliche Zahlungsvorgänge des römischen Alltags wurden in Sesterzen abgewickelt: öffentliche Ausgaben, bargeldlose Geschäfte und die Buchführung der römischen Senatoren. Erst mit der Münzreform des Kaisers Diokletion verlor der Sesterz Ende des 3. Jh. n. Chr. an Bedeutung.

Die Kaufkraft dieser Münze lässt sich wie folgt darstellen:

Ein einfacher Legionär verdiente einen Sesterz pro Tag, während sein vorgesetzter Centurio 30 Sesterzen verdiente. Für einen Sesterz konnte man sich ein Huhn oder einen Becher des besten Falerner Weines kaufen. Eine Tunika hingegen kostete 15 Sesterzen.  

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